Lausitz Marathon auf dem DEKRA Testoval

Am Pfingstsonntag fand der 11. Lausitzmarathon auf dem Dekra- Testoval in Klettwitz statt. Neben Rad Straßenrennen, Lauf & Walken wurden auch diverse Wettkämpfe im Inline Skaten ausgetragen.
Der oval förmige Kurs mit einer Streckenlänge von 5,714 km , welcher in etwa einer Maschsee- Runde entspricht, ist bekannt durch seinen glatten Asphalt und seiner Bestzeittauglichkeit. Sechs Sportler vom IC Hannover haben sich dieser Herausforderung gestellt und begaben sich auf den Weg nach Brandenburg, um auch dieses Rennevent einmal hautnah mitzuerleben.
Auf der Hinfahrt trudelten über WhatsApp die Ergebnisse vom Halbmarathon aus Mönchengladbach ein, die durchwachsenden Zeiten (auf Grund des anspruchsvollen Kurses) bestärkten uns in unsere Entscheidung und wir wiederstanden der Möglichkeit die Autobahnausfahrt zum Fläming Skate zu nehmen. Dort hätten wir eine gemütliche Sonntagsrunde drehen können, allerdings muss man dieses Jahr dort die Bauarbeiten zur Strecksanierung (bis 23.04.2020) beachten. Aktuelle Details hierzu unter: http://www.flaeming-skate.de/de/aktuelles/2019/06/zweiter-bauabschnitt.php
Angekommen auf dem Dekra- Testoval fanden wir beste Bedingungen vor, denn neben dem erwarteten glatten Asphalt spiele auch das Wetter mit, sonnig 26°C und nur leichter Wind. So begaben wir uns nach dem Warmlaufen in unsere Starterfelder. Die verschieden Streckenlängen wurden zeitgleich gestartet, bedingt durch den Rundkurs an verschieden Orten der Strecke gab es kein dichtes Gedränge und es wurde durch Überrundungen nie langweilig auf der Strecke.
Im Marathon Feld (7 Runden + 2,197 km) ging es nach dem Start gleich richtig zur Sache. Obwohl ich an sehr guter Position (ca.12.) lag musste ich nach einer dreiviertel Runde feststellen, dass dieses hohe Tempo (gefühlt 40km/h) doch etwas über meiner Form lag (oder hätte ich doch auf 125mm Rollen wechseln sollen 😉)  und ich musste abreißen lassen. Hans hielt sich noch wacker in der Spitzengruppe. Nach einer halben Runde Einzelzeitfahren wurde ich von ca. 15 Sportlern “aufgesammelt” und wir konnten gemeinsam mit hohem Tempo die Verfolgung aufnehmen. Nach und nach kamen weitere Sportler aus der Spitzengruppe dazu und einige verabschiedeten sich wieder aus der Gruppe. Gegen Mitte des Rennes tauchte auch Hans am Horizont auf und er konnte sich bei mir in der Gruppe erholen. 😉
Nach ein paar taktischen Manövern auf der letzten Runde ging es mit hohem Tempo auf die letzte viertel Runde. Dabei befanden wir uns in taktisch guter 3.&4. Position des Feldes, so das der Sprint um den Gruppensieg gestartet werden konnte. Hans schaffte hier einen sehr guten zweiten Platz, bei mir reichte die Topspeed am Ende nicht mehr um ganz vorne in der Gruppe über die Ziellinie zu kommen.
Zusammenfassend eine sehr schöne Veranstaltung, denn auch eine “eintönige” Strecke bedingt durch den ovalen Rundkurs, hält für jeden seine Herausforderung bereit und die Bestzeittauglichkeit wurde bestätigt. 😉
Ergebnisse (Frauen & Männer zusammen gestartet) http://www.lausitz-timing.de/index2019.php?link=lm19
Marathon:
Frauen:
1. Katja Ulbrich 01:09:47.820 (36,28 km/h)
2. Claudia Pechstein 01:12:38.540
3. Michele Cicognani 01:15:03.567
Männer:
1. Alexander José Bastidas Rodriguez 01:08:57.250 (36,72km/h)
2. Felix Maly 01:09:30.017
3. Jonas Lepper 01:09:47.357
vom IC Hannover:
11. Hans Freyse       01:15:05.410 (1. AK M 17/18) (33,72 km/h)
17. Joachim Frenzel 01:15:06.637 (3. AK 40)
37. Christian Koot    01:21:15.377
42. Bernd Mörike     01:26:00.003
48. Sören Schmidt    01:33:28.263
Halbmarathon:
48. Thomas Gottwald 46:23.040
Bericht: Joachim Frenzel