InlineSkateDays und Calenberger Ronde (27. & 28. August)

An diesem Wochenende trafen sich Skater und erstmals auch Radfahrer um bei den InlineSkateDays in Rennen über verschiedene Distanzen gegen die Konkurrenz anzutreten. Schon früh war klar, dass es eine Hitzeschlacht mit Temperaturen über 30°C wird. Daher reichten wir bei der Verpflegung an der Strecke und im Sportzentrum jede Menge Wasser und kalte Getränke. Auch für Essen war mit Obst an der Strecke und Grill, Kuchen und Pastaparty gesorgt.

Den Start machten am Samstag die Radfahrer mit einem Rennen über 77 km. Start war in Bennigsen um 15:30 Uhr. In jeder der Runden über 11 Kilometer ging es einmal den Berg vor Gestorf rauf um danach die lange Abfahrt durch Gestorf wieder hinab zu fahren. An diesem eher kleinen Hügel für Radfahrer, kam der Wind von links, so dass jeder kämpfte um ein bisschen Windschatten des Vordermanns zu ergattern. Doch diese wollten keinen Windschatten geben und fuhren daher soweit rechts wie möglich. Nach sieben schnellen Runden konnte im Zielspurt Anton Breuste vom HRC Hannover zwei Sekunden auf Clemens Hübler von Hannover 96 Triathlon rausfahren. Mit seiner Zeit von 1:49:36 erreichte er eine Durchschnittsgeschwindigkeit von gut 42 km/h. Platz drei und vier folgten in einem deutlichen Abstand von jeweils 1:49 Minuten. Unter den Radfahrern gab es nur zwei Frauen: Evelyn Sachse vom HRC mit einer Zeit von 2:05:31 Stunden und Sabrina Tonn, die bis zum Zielschluss nur 6 Runden absolvierte.

Nach Ende des Radrennens wurden die Skater zum kurzen Warmfahren auf die Strecke gelassen, bevor es dann zügig losging zum Einzelzeitfahren über eine Runde von 11 Kilometern. Nachdem alle paarweise aufgestellt waren, folgten die Starts im 15 Sekunden Rhythmus. Hier ging es für die Sportler darum die Strecke so schnell wie möglich allein gegen die Uhr zu fahren. Obwohl die Starter unterwegs keine Informationen über die Ergebnisse der Anderen Skater hatten, gab es ein ganz enges Ergebnis im Ziel: Tjard Kopka vom Blau-Gelb Gross-Gerau war mit 17:31,43 nur 38 Hundertstel Sekunden vor Sören Lindner vom SCC Skating Berlin. Eine Sekunde dahinter lag Jan Struwe von der Rollenshop Powerslide Racing Team. Bei den Frauen siegte Claudia Maria Henneken in 19:12,47 Minuten. Im Abstand von jeweils einer Minute folgten Simone Kohls vom Gettorfer TV mit 20:11,07 Minuten und Silke Röhr vom VFR Büttgen mit 21:12,71 Minuten. Die Schnellsten vom IC Hannover waren Joachim Frenzel mit 21:04,86 Minuten und Sylvia Ordowski mit 23:31,82 Minuten.

Am Sonntag ging es für Skater über die Marathon- und die Halbmarathondistanz. Der Start für den Marathon war um 2 Kilometer nach Gestorf verschoben um nach vier Runden auf 42 Kilometer zu kommen. Hier ging es um 10:45 los. Darauf folgten die Starts in Bennigsen für den Halbmarathon und die vier mal 11km Staffel. Viele Teilnehmer stöhnten über die Hohen Temperaturen und den Anstieg vor Gestorf.

Beim Marathon setzte sich bei den Männern schon in der Ersten Runde eine Spitzengruppe von drei Skatern ab, gefolgt von einer großen Verfolgergruppe. Sören Lindner und Jan Struwe konnten ihren Vorsprung aus der ersten Runden mit kontinuierlicher Arbeit bis ins Ziel bringen. Tjard Kopka, der Sieger des Einzelzeitfahrens, nutze den Anstieg auf der letzten Runde um sich von der Verfolgergruppe abzusetzen und konnte einen Vorsprung von 50 Sekunden ins Ziel retten. Somit gewann Sören Lindner vom SCC Skating Berlin in 1:08:02,16 Stunden in einem engen Zielspurt vor Jan Struwe vom Halstenbeker TS mit 1:08:02,41 Stunde. Platz 3 Tjard Kopka Blau-Gelb Gross-Gerau 1:11:18,24 Stunde.

Die weiblichen Skater fuhren zunächst als große Spitzengruppe, bevor sich zum Schluss Claudia Maria Henneken und Simone Kohls von ihren Verfolgerinnen lösen konnten. Es gewann Claudia Maria Henneken vom SSC Köln mit 1:18:12,87 Stunde vor Simone Kohls vom Gettorfer TV mit 1:19:27,79 Stunde und Karolina Kierzkowski vom LC Solbad Ravensberg mit 1:21:41,43 Stunde. Die Schnellsten vom IC Hannover waren Martin Köhl in 1:19:19,52 Stunde und Sylvia Ordowski mit 1:34:31,95 Stunde.

Der Halbmarathon war dominiert von den Cadetten (14 & 15 Jahre alt), die noch nicht den Marathon fahren durften. Es gewann Matthias Haase vom LC Solbad Ravensberg mit 48:43,35 Minuten. Um die Plätze zwei bis vier gab es einen engen Kampf um wenige 100stel Sekunden: Platz 2 Fabio Linde vom Arendsburger TSV mit 48:46,71 vor Robert Kessler mit 48:46,76 und Jonas Bahro vom ISC Münster mit 48:46,79. Bei den Damen gab es auch ein enges Finish. Es siegte Anneke Brüns vom SV Kirchboitzen in 49:46,59 Minuten nur zehn 100stel Sekunden vor Alina Kalisch vom Arendsburger TSV mit 49:46,69 Minuten und weitere zehn 100stel Sekunden vor Charlotte Brüns vom SV Kirchboitzen mit 49:46,79 Minuten.

Bei dem Staffelrennen über vier mal 11 Kilometer traten nur zwei Mannschaften gegeneinander an, sodass es keine großen Überraschungen gab. Es siegte das Team PhysioFIT-Härke Peine in 1:51:21,07 Stunden vor dem Team Bernd Janz mit 2:06:43,08.

Parallel zum Marathon wurde in der Turnhalle am Veranstaltungszentrum der Parcours für den KidsCup gefahren. Diesen absolvierten die Kinder im Alter von 5 bis 11 Jahren. Dann ging es nach dem Marathon für alle Kinder bis 13 Jahre weiter auf einen 100m Sprint bevor die großen Kinder von 7 bis 13 Jahren auf die Langstrecke von 1,2 Kilometer bzw. 3,6 Kilometer starteten.

Martin,
euer Pressesprecher

Skater am Start des Halbmarathons (Foto: DRK Laatzen)
Skater am Start des Halbmarathons (Foto: DRK Laatzen)