Rennbericht Heide

Um den vermuteten Stau und den Stress zu umgehen reisten Martin, Joachim, Mike, Sylvia und Sören schon am Freitag an und übernachteten in der DJH in Heide zu einem Spitzenpreis von 22 Euro inkl. Frühstück. Am Freitagabend haben wir uns im Steakhouse gut gestärkt und anschließend kurz die Strecke besichtigt. Es war alles nass, weil es nur geregnet hatte, aber der erste Eindruck war dennoch ok. Am Samstag früh ging es bei gutem Wetter – ein bisschen windig und Sonne – um 9:30 Uhr mit der Wettkampfbesprechung und den ersten Kidswettkämpfen los.

Trotz überschaubarer Teilnehmerzahl (AK30 5 Teiln., AK40 M 7 Teiln., AK40 W 3 Teiln.) ging es um 10:30 Uhr los mit den ersten 400m Sprints, was einer Runde entsprach. Nicht wie erwartet einzeln sondern in Kleinstgruppen, d.h. bei dem Teilnehmerfeld die komplette AK, ging es an den Start.

Unsere Ausbeute im Einzelrennen: Martin 2. Platz in der AK 40, Sylvia belegte Rang 1. Joachim und Sören fuhren auf den 2. und 3. Platz, Mike und Andreas auf den 4. und 5. Platz.

Anschließend wurden die Kids-Wettkämpfe fortgesetzt.

Für uns hieß es: kurz verschnaufen und weiter mit 1200m, also 3 Runden. Hier wurde wieder Martin 2., Sylvia 1. und Joachim schaffte es mit beherztem Zielschritt und einer halben Rollenlänge Vorsprung auf den 1. Platz. Sören wurde erneut 3., Mike 4. und Andreas 5 in der AK30.

Erneut machten sich die Kids auf die Rollen. Der Himmel klarte mehr und mehr auf und die Sonne zeigte sich immer häufiger.

Es folgte die Besprechung für die Staffelwettkämpfe: zu fahren waren 12 Runden. Und entgegen der WKO musste hier nach jeder Runde gewechselt werden, es musste ein deutlicher Anschub zu sehen sein und die Teams durften die Strecke nicht verlassen, sonst folgte die Disqualifikation.

Bei den Frauenteams erwischte es gleich zwei: die Ahrensburger, die noch vor der Wechselzone Anschub gaben und die Hildesheimer, ebenfalls mit einen Wechselfehler.  Somit hatte das Team der Toni Carboni Mädels freie Fahrt.

Bei den Männern erwischte es dann die Halstenbeker, die mit zu viel Speed in die Wechselzone eingefahren sind und somit den eigenen Mann überholten. Wider dem Reglement – Disqualifikation!

Somit Platz 2 für die 8 linken Rollen – hinter den Ahrensburgern und vor den Wolfslinern. Gleich nach den Kids ging es auf die 3200m ( 8 Runden). Unsere Ausbeute dieses Mal:

  1. Platz, AK 40W: Sylvia
  2. Platz, AK 40M: Martin
  3. Platz, AK 30M: Joachim
  4. Platz, AK 30M: Sören
  5. Platz, AK 30M: Mike
  6. Platz, AK 30M: Andreas

Kurze Verschnaufpause, denn die Siegerehrung der Kids stand an. Als letztes Rennen ging es dann noch zum Teamzeitfahren.

Zur Erleichterung aller wurde die Distanz von 10km ( 25 Runden) auf 4km (10 Runden) reduziert. Hier konnte sich Sylvia entspannt zurücklehnen, denn ein Frauenteam war leider nicht da.

Die Halstenbeker mussten die Schmach der Staffel wieder wett machen und gewannen auch souverän. Der 2. Platz ging an die 8 linken Rollen, die einen 10sek Vorsprung auf die Wolfsliner rausgefahren hatten. Da die Ahrensburger auch nur zu dritt angereist waren und einer davon vorzeitig wegen eines Abiballs ausfiel, konnten sie leider kein Team für den letzten Wettbewerb stellen und verschenkten somit wichtige Punkte für die Gesamtwertung. Am Ende hieß es:

AK30 M 2. Joachim, 3. Sören, 4. Mike, 5. Andreas

AK40 W 1. Sylvia

AK40 M 2. Martin

NL Teamwertung: überraschender 1. Platz für die 8 linken Rollen

Also ihr seht: es lohnt sich durchaus auch mal ein Bahnrennen zu besuchen. Nicht nur wegen der Erfahrung, die man mitnimmt, sondern weil man manchmal auch mehr Punkte bekommt als man denkt.

Oder wie ein bekannter Professor sagte:

“Wenn es Brei regnet musst du einen Löffel haben”

Sören